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Die Sache mit dem Geld.

banner_geldDurch eine Facebook-Diskussion zum Thema „geldgierige Minimalisten“ (es ging im Kern darum, dass einige Blogger kostenpflichtige E-Books, Coachings oder ähnliches anbieten und das ja unmöglich geldgierig wäre) stießen wir neulich auf das Thema Geld und Minimalismus. Das der Zusammenhang hier kritisch beäugt wird, war mir vorher gar nicht klar – und das der Schubladenminimalist nur Minimalist ist, weil er eh keine Kohle hat und froh ist, dass es sich dabei jetzt um ein anerkanntes Lebenskonzept handelt, das aktuell voll im Trend liegt.

Meiner Meinung nach schließen sich Minimalismus und Profit nämlich nicht unbedingt aus. Nur weil ich zum Leben nicht arg viel benötige, hab ich doch trotzdem gern ausreichend Geld auf der hohen Kante, denn Geld bedeutet für mich, mehr Optionen zu haben, und dadurch mehr Sicherheit zu haben. Und keiner kann mir erzählen, dass das etwas ist, nachdem nicht jeder strebt. Geld anzuhäufen und Geld zu sparen als Selbstzweck find ich ziemlich sinnlos, aber Rücklagen sind doch äußerst vernünftig.[Weiterlesen]

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Warum keiner über Geld spricht

geld essen bannerIch will Geld essen, doch über Geld spricht man nicht. Außer man hat „zum Leben zu wenig und zum Sterben zu viel“, wie man so gern sagt. Generell gibt es viele Sprichwörter zum Thema, auch im deutschsprachigen Raum: „Geld stinkt nicht“, „Geld regiert die Welt“, „Zeit ist Geld“, „Geld allein macht nicht glücklich“ oder „Die Kunst ist nicht, Geld zu verdienen, sondern es zu behalten.“ Doch warum spricht niemand wirklich über das Geld?

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Minimalistische Weihnachten – Weihnachtsbaum-Alternative und Basteltipps

Dieses Jahr möchte ich mal nicht über das minimalistische Schenken schreiben (dazu gab es hier schon Anregungen), sondern im weitesten Sinne über Dekoration. Einen kleinen Beitrag zum Thema „wie dekorieren wir Minimalistinnen“ gab es 2014 schon.

Weihnachtsbaum um 1850

Weihnachtsbaum um 1850

In den letzten Jahren haben wir hinterfragt, was wir schenken, wie wir unsere Wohnungen dekorieren – doch eines kam noch nie zur Sprache: der Weihnachtsbaum.
In der Neuzeit geht der geschmückte, festliche Baum, der als immergrünes Symbol für Lebenskraft steht, auf die Zünfte zurück, die diesen ab dem 16. Jahrhundert in der Weihnachtszeit aufstellten. Seitdem etablierte sich der Baum nach und nach zunächst im Adel, dann auch im Volksgebrauch und ich denke, jeder von uns verbindet mit den Weihnachtsbäumen seiner Kindheit schöne, nostalgische Erinnerungen. Der Nadelduft, das Licht, das Glitzern der geschmückten Kugeln…
Doch eigentlich ist diese Tradition absolute Verschwendung. Jahr für Jahr werden Bäume herangezüchtet, um letztendlich unser Zuhause für ein paar Tage oder Wochen zu zieren und anschließend weggeworfen zu werden. Das ist eine wirklich große Ressourcenverschwendung und muss doch eigentlich nicht sein. Geschmückte Bäume für die Allgemeinheit im öffentlichen Raum, an denen sich viele Menschen erfreuen, sind ja noch in Ordnung, aber sich daheim einen hinzustellen, ist zwar hübsch, aber unnötig.[Weiterlesen]

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„Minimalismus trifft Kleiderschrank“ – Part 3

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2 – Entrümpeln, Schritt für Schritt

Ich entrümpele meinen Kleiderschrank ja nun leider nicht zum ersten Mal – aber offensichtlich auch nicht effektiv genug. Eine gewisse „Routine“ habe ich aber dennoch – und Pia hat eigentlich sämtliche Kniffe, auf die ich zurückgreife, in Kapitel 2 ihres Buches beschrieben.
So rät sie, zunächst alle Kleidung aus sämtlichen Ritzen herauszuziehen, um überhaupt mal einen Überblick zu bekommen, und den Schrank wirklich komplett auszuräumen – Oh Graus. Diese Methode – wir haben ja schließlich in den verschiedensten Bereichen auch schon viel getestet und uns vor allem im Forum darüber ausgetauscht – hat bei uns den Namen „Alle Dinge an einem Platz“. Ich empfinde sie als sehr effektiv und nutze sie gerne, denn man vergisst oft, dass man ja dieses und jenes Teil noch hatte, weil es woanders untergebracht ist.[Weiterlesen]

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„Minimalismus trifft Kleiderschrank“ – Part 2

minimalismus_kleiderschrank2Das Projekt hatte ich euch hier schon angekündigt. Wie das so ist, kam wieder das Leben dazwischen und nun mache ich mich endlich an die Umsetzung. Zunächst will ich euch das Buch ein bisschen näher vorstellen: es fasst schlanke 115 Seiten und hat die typischen „Print-on-Demand“-Merkmale, die gerne mal kritisiert werden, wenn man ein ebook druckt: große Buchstaben, viel Leerraum, der Inhalt hätte auch auf zwei Drittel der Seiten gepasst. Dann wäre jedoch der „Workbook“-Charakter verloren gegangen, der mir gut gefällt. Das Buch gibts als kindle-Version für 6,99 €, als Printversion für 12,99 € – ich als Papierliebhaber ziehe Print immer vor und fand das auch gut so, denn so kann ich etwas rumschmieren.[Weiterlesen]

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Quicktipp: Wohin damit?

Du hast ordentlich ausgemistet, weißt aber nicht, wohin mit deinen Sachen? Der neue Online-Service „Wohin damit?“ sagts dir – schnell und übersichtlich und listet dir Non-Profit-Annahmestellen in deiner Nähe auf.

Und warum nicht verkaufen?

  • Der Verkauf auf dem Flohmarkt ist aufgrund des frühen Aufstehens zu aufwändig.
  • Der Verkaufsprozess über Ebay usw. ist zu komplex. (Registrierung, Beschreibung, verschicken usw.).
  • Die meisten Sammlungen an den Haustüren suggerieren einen sozialen Aspekt, verfolgen aber meist einen rein kommerziellen Zweck.
  • Bestehende soziale Einrichtungen, die Sachspenden entgegen nehmen, sind nicht hinreichend bekannt.
  • Die Gegenstände bleiben ungenutzt im Keller bzw. Speicher, verbrauchen weiterhin viel Platz und fehlen an anderer Stelle!
  • Soziale Institutionen bekommen zu wenig Sachspenden oder Spenden in schlechter Qualität!

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Also: ab damit! :)

 

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Gastbeitrag: Minimalismus mit Kind III

Heute möchte ich darüber nachdenken, was man beachten muss, wenn man minimalistisch mit Kind leben möchte. Dabei ist mir aufgefallen, dass das für mich die falsche Blickrichtung ist. Es zwingt mich ja niemand minimalistisch zu leben. Ich lebe schlicht nach meinen Regeln, die ich mir selbst aufstelle und dann auch wieder verwerfe, wenn sie meinem obersten Ziel – glücklich und zufrieden leben – im Weg stehen. Glücklich bin ich, wenn ich Genug habe. Nicht zu viel. Nicht zu wenig. Diese Balance strebe ich an und sie hat viel mit Minimalismus zu tun. Denn es gehört eine Klarheit dazu, die man schlecht mit kopflosem Konsum erreicht. Was bedeutet das aber für mein Kind? Und fast noch wichtiger: Was bedeutet es für meinen Minimalismus, dass ich ein Kind habe?
Daher ein paar Überlegungen dazu, wie ein Kind den eigenen Minimalismus fördern und vielleicht auch fordern kann. Und dazu, wie der eigene Minimalismus das Leben mit Kind positiv beeinflussen kann. Bereit?[Weiterlesen]