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Entrümpelt – und nun?

Nachdem es in der letzten Woche ja schon einige Tipps zum Starten von Ausmist-Aktionen gab, kommen wir heute zu einem mindestens genauso wichtigen Thema – die aussortierten Sachen wollen ja schließlich auch irgendwo entsorgt werden, mal abgesehen von Dingen, die kaputt sind und weggeworfen werden. Dazu gibt es viele Möglichkeiten. Ich habe sie in zwei Kategorien unterteilt:

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Für Kleidung, Schmuck, Schuhe, hochwertige Kosmetika: Kleiderkreisel.de –  hier kannst du deine Artikel mit den Optionen Verkaufen, Tauschen oder Verschenken hochladen. Der Verkauf läuft, gerade wenn man ein neues Mitglied ist und nicht die topmodischsten Teile hat, etwas schleppend, aber nach und nach wird es ;) Geduld sollte man also mitbringen und die Sachen auch notfalls noch ein paar Monate einlagern können.

Für Bücher, Spiele, CDs, DVDs: hier gibt es viele verschiedene Möglichkeiten und Ankaufportale. Ein Vergleich lohnt sich unter Umständen. Bei momox.de kann man per App den Artikel direkt einscannen und spart sich das lästige Abtippen der ISBN-Nummer. Der Versand ist kostenfrei, ein Versandetikett bekommt man zur Verfügung gestellt. Die Buchung des Geldes verläuft ohne Probleme.  Ein weiteres Portal ist Rebuy.de: sehr ähnlich wie Momox, meiner Erfahrung nach aber ein wenig lukrativer. Mindestumsatz sind hier 10 Euro.

Für Möbel, Deko, Elektro – generell sperrige Sachen, die sich schlecht verschicken lassen oder den Aufwand nicht wert sind: hier bieten sich die Ebay Kleinanzeigen an oder auch lokale Flohmarktgruppen auf Facebook, wie Sari auch gestern schon erwähnte.

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Neben dem Verkaufen kann man gut erhaltene Sachen natürlich auch an Bedürftige oder entsprechende Einrichtungen weiterreichen. Meistens gibt es in jeder größeren Stadt viele verschiedene. Um einige Namen zu nennen: Oxfam, Sozialkaufhäuser, die Give-Box, Frauenhäuser (per Mail kontaktieren, hier werden die Adressen aus verständlichen Gründen nicht veröffentlicht), Tierheime (hier ist man für ausgemusterte Handtücher und ähnliches dankbar), Kindergärten (nehmen gerne Bastelmaterial), die Tafel und Foodsharing für übriggebliebene Nahrungsmittel. Weitere Infos findet ihr in 90% der Fälle online oder auch wieder in lokalen Gruppen auf Facebook.

Was man nicht unbedingt nutzen sollte, sind Altkleidercontainer oder Sammlungen an der Haustür – in diesem Video von der ARD könnt ihr sehen, wieso.

Als dritte Option bietet sich noch die Möglichkeit des Tauschens an – allerdings minimiert ihr damit eben nicht euren Besitz, sondern tauscht ihn nur gegen andere Dinge ein – nachhaltiger als neu kaufen ist es aber in jedem Fall. Hier gibt es für Medien die Tauschothek, für nahezu „alles“ Tauschticket (hier zahlt ihr aber pro Anforderung eurerseits eine Gebühr von 50 Cent) und bewährt haben sich auch privat veranstaltete Tauschpartys – ladet einfach 5 Freundinnen ein, die ihrerseits ausgemusterte Kleidung etc. mitbringen und am Ende hat meistens jeder etwas davon ;)

3 Kommentare

  1. Die Caritas wird leider auch in der Reportage negativ erwähnt :/. Daher die Spenden werden weiterverkauft, wie bei den Altkleidercontainern.

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  2. Pingback: 5 Minimalismus-Lektionen von Mr. Tyler Durden | Minimalistenfreun.de

  3. Ich habe meine CDs und DVDs eingetauscht gegen Lebensmittel,Konserven,Milch….so bekommt man nicht neuen Plunder,der wieder nur alles verstopft.

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